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Der Umgang mit der Corona-Pandemie – Weltweites Ablenkungsmanöver, mediale Panikmache oder wirklich eine gesundheitliche Gefahr für die Menschheit?

 

 

Ich bin kein Wissenschaftler, kein Politiker, nur eine normale Bürgerin der Mittelschicht. Ich habe drei Kinder, bin verheiratet und mache mir Sorgen um unsere Zukunft oder vielmehr um die meiner Kinder. Und das nicht, weil ich mich mit dem Corona-Virus infizieren könnte. In meinem Beruf als Texterin muss ich gezwungenermaßen sehr viel lesen, mich in unterschiedlichen Kanälen auf dem Laufenden halten und bin daher auf folgendes Phänomen in der Berichterstattung bezüglich der Covid-19-Pandemie gestoßen:

      1Mediale Berichterstattung fokussiert sich auf eine weniger relevante Zahl hinsichtlich der Gefahr für die Menschheit

 

Die mediale Berichterstattung zur Verbreitung des Corona-Virus basiert vorrangig auf der besonderen Hervorhebung der ständig wachsenden Zahl der Infizierten. Nicht die Todesfälle sind die ausschlaggebende Ziffer in den Artikeln, zahlreichen Karten und Statistiken, sondern immer wieder die Anzahl der Infizierten. Das zieht sich sowohl bei der aktuellsten HealthMap der John Hopkins University      ([1]

 



[1] Anmerkung: Nach längerer Recherche findet man tatsächlich auch eine Karte, die die Geheilten mit angibt. Man hat gleich ein anderes Bild: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

 

Es lassen sich unzählige Artikel im Netz finden, die eine seltsame journalistische Berichterstattung zu Tage befördern. Wie folgender Beispiel-Screenshot der Website deutschlandfunk.de beweist. Es wird eine Hochrechnung angelegt und benannt, die den realen Fakten nicht entspricht. (siehe Abb. 1)

Die Todesfall-Anzahl lt. Robert-Koch-Institut beträgt 12 (Stand 18.3). Diese Erwähnung bzw. Richtigstellung taucht tatsächlich im Artikel weiter unten noch auf. Aber warum erst dort? Warum wird der Fokus auf eine nicht gestützte fiktive Hochrechnung gelegt und nicht auf die tatsächlichen und vor allem relevanten Zahlen, um Bürgern ein klares Bild zu vermitteln? Hinzukommen die beträchtlichen Differenzen zwischen den Fallzahlen in den unterschiedlichen Medien.

 

Eine interessante und sachliche Meinungsäußerung von Dr. Wolfgang Godarg fand ich als Video auf YOUTUBE unter https://youtu.be/p_AyuhbnPOI. Unabhängig davon, wie unsere heutigen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus aussehen, scheint mir dessen nüchterne Betrachtung authentischer und realer als Lösungsansatz für zu entwickelnde Maßnahmen um eine sinnvolle Umgangsweise mit dem Corona-Virus zu erreichen. Die jetzige Perspektive entspricht irgendwie den typisch panischen Selbstläufer-Szenarien der menschlichen Geschichte. Aus einer eigentlich global gesehenen „Banalität“ wird aufgrund diverser Zufälle, wirtschaftlicher Interessen und politischen Zielen etwas großes Gefährliches. Etwas, das scheinbar nicht mit normalen Handlungsweisen zu bewältigen ist. Die somit subtil erzeugte Angst in der Bevölkerung, dass die rasante Verbreitung in den Vordergrund stellt und aufgrund dieser Eigenschaft schon an sich eine Gefahr für die allgemeine Gesundheit besteht, ist nahezu offensichtlich. 

Als Argument für die tatsächliche Gefahr von Corona könnte man bringen, warum dann in China, und später in Italien die infizierten Fälle so rasant angestiegen sind und damit einhergehend auch tatsächliche Todesfälle. Dr. Wodarg gibt hier eine sehr schlüssige Argumentation dazu ab. 

 

 


 

[1] Anmerkung: Nach längerer Recherche findet man tatsächlich auch eine Karte, die die Geheilten mit angibt. Man hat gleich ein anderes Bild: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

Auffällig ist auch, vergleicht man die Karten miteinander, dass sie etwas einheitlich darstellen. Die Hotspots der Pandemie sind diesmal nicht vorrangig Dritte-Welt-Länder, sondern industriell entwickelte, wirtschaftlich stabile Gegenden. Die Region Wuhan hat um die 11 Millionen Einwohner.

Norditalien, Wien, Frankreich und Deutschland sind zivilisierte Hochburgen, New York gilt als Weltmetropole der modernen Zeit. Warum breitete sich hier das Virus so schnell aus? Vielleicht

ist auch hier ein ganz banaler Zufall die Ursache. Die ganze Thematik startete für uns zur Wintersaison. Unzählige Menschen sind über Weihnachten, Januar, Februar in Italien, Österreich in

Skiurlaub gewesen. Die Übertragung des Virus war also ein Kinderspiel und alle kehrten natürlich mit den Erregern in ihre Heimatorte zurück, was die Verbreitung fortsetzte. Die Verhinderung der Verbreitung eines Virus, der sich 72 Stunden bis 9 Tage (journalistische Angaben variieren hier extrem) auf Flächen hält, ist nahezu unmöglich. Italien hat ein seit Jahren schwaches Gesundheitssystem. Alle Großstädte haben Flughäfen, die die Einschleppung des Virus begünstigen. Ja, die Verbreitung ist nicht aufzuhalten und erfolgt aufgrund der Globalisierung rasant. Zumal und nun kommt der entscheidende PUNKT: Es fällt niemand innerhalb von zwei Tagen an schweren Krämpfen mit auffälligen Pusteln tot um, wenn er infiziert ist. Die beschriebene Symptomatik bei einer Corona-Infizierung reicht bei als allgemein gesund geltenden Menschen von kaum spürbar, über Husten, Halsschmerzen, mit und ohne Fieber, Kopfschmerzen, sogar Durchfall  etc.[1]. Symptome, die man auch bei den bereits als nicht gefährlich akzeptierten Krankheiten wie Magen-Darm-Grippe, Influenza und Erkältung haben könnte.  Fakt ist: Ja, es werden Menschen weiterhin sterben. Aber die meisten nicht!

Vor ein paar Tagen spürte ich ein leichtes Kratzen im Hals. Da ich größtenteils schon zurückgezogen und hygienisch vorbildlich lebte, war ich mir nicht sicher, ab wann ich mich mit einem Verdacht beim Gesundheitsamt oder Arzt melden muss. Dabei fiel mir auf, dass diese Überlegung nur aufgetaucht ist, weil ich medial ununterbrochen mit der Gefährlichkeit des Virus und mit dem zu erwartenden Risiko der zusammenbrechenden medizinischen Versorgung konfrontiert wurde. Normalerweise hätte ich mir gar keine Gedanken gemacht. Ich bin seit zwanzig Jahren nicht bei einem Arzt wegen einer Erkältung oder Grippe gewesen. Zum einen, weil ich selten daran erkranke und zum anderen, wenn ich es doch tue, mich ins Bett begebe, sie häuslich auskuriere und nahe Kontakte meide. Nun habe ich das erste Mal darüber nachgedacht, ob ich mich untersuchen lassen müsste, obwohl es mir überhaupt nicht schlecht ging. Ich – als notorischer Arzt-Vermeider, der sich auf die Minimalanwendung von Medikamenten und an die Beschränkung absolut notwendiger Arztbesuche hält! Wie verhalten sich dann Menschen, die nicht diese Grundeinstellung haben, sondern die Mediziner und Medikamente als einzige Hilfe für ihre Gesundheit halten? Worauf ich hinausmöchte, ist die Frage: Was war zuerst da? Die medizinische Versorgungsknappheit und dann die entsprechend berechtigte Angst? Oder hat der Fokus auf eine angeblich menschheitsgefährdende Krankheit die Versorgungslücke erst geschaffen?

Ich wiederhole mich noch einmal: Bisher ist der größere Teil der Bevölkerung wieder heil aus der Corona-Infizierung[2] herausgegangen. Auch wenn die Die Tages-Presse das nicht so explizit berichtet, kann man die bekannten Zahlen auch andersherum betrachten und rein faktisch errechnen, was mehr wiegt. Warum wird die Angst weiter aufrechterhalten? Warum schaffen die Medien nicht einen normalen, lösungsorientierten, positiven Ansatz? Nach dem Motto: „Seht her, so und so viele gibt es, die es überlebt haben oder die gar kein Problem mit der Erkrankung haben.“ Das ist vielleicht zu einfach formuliert, aber ich glaube, es ist klar, worauf ich hinaus möchte.

Es gibt natürlich Risikogruppen: Menschen mit Atemwegserkrankungen und schwachen Immunsystem, körperlichen Einschränkungen, die das Abhusten [3] erschweren etc. Und ohne Zweifel ist deren Lebensqualität bereits vor dem Auftauchen des Corona-Virus beeinträchtigt gewesen und ich habe vollstes Verständnis für Ihre Ängste. Aber wären Sie nicht genauso mehr gefährdet als Gesunde bei einer Grippe, einer Rauchvergiftung, einer was auch immer wirkenden Krankheit?

Und wäre es dann nicht sinnvoll, diese Risikogruppen sorgsam in heutigen Zeiten zu isolieren, als alle anderen, die den Erreger erfolgreich bekämpfen können und somit die Antikörper bilden, die biologisch gesehen dringend notwendig sind, um die dauerhafte Verbreitung des Virus zu verhindern?

 

2.       Ist die Verbreitung des Virus aufzuhalten? Muss sie das überhaupt?

 

Ich erfülle alle Auflagen der Behörden und Politik seit mindestens zwei Wochen, d.h. wenig Kontakt zur Außenwelt, hygienische Vorkehrungen, keine Hamsterkäufe etc. Ich unterrichte meine Kinder zu Hause, spiele den Erzieher und helfe meinem Großen die Aufgaben des Gymnasiums zu bewältigen. Nebenbei erledige ich den Haushalt und versuche meinen eigenen Beruf am Leben zu halten, während mein Mann im Büro arbeitet. Ich bin ein sehr aktiver Mensch, sowohl im Bewegungsradius als auch was soziale Kontaktpflege betrifft. Der Gedanke an eine Ausgangsperre, die vielleicht ein paar Wochen anhält, bereitet mir ein schweres Gemüt. Dennoch würde ich dies im Sinne der Gemeinschaft jederzeit knallhart durchziehen! Aber ich muss von der Wirksamkeit der Maßnahme überzeugt sein. Doch umso länger ich darüber nachdenke, frage ich mich, wie die Isolierung tatsächlich eine Lösung zur Bekämpfung der Virusausbreitung ist? Wie sie tatsächlich die Risikogruppen schützen kann?

Nehmen wir an, ich habe das Virus bereits oder hatte es sogar schon vor ein paar Wochen, als immunstarker Mensch, merke ich nichts weiter als Erkältungssymptome. Da zu dieser Zeit noch keine behördlichen Maßnahmen eingesetzt hatten, habe ich den Virus wahrscheinlich weitergetragen. An meine Kinder (auch diese bisher unauffällig), meinen Mann, Freunde und Verwandten, die alle gleichsam Überträger oder (nicht registrierte)  Infizierte wurden. Da wir keine Verwandte haben, die derzeit in Krankenhäusern oder Altersheimen wohnhaft sind, beschränkte sich unsere Übertragung auf Gesunde. Diese tragen den Virus nun weiter. Diese haben vielleicht Risikogruppen in Ihrem Umfeld und ja irgendwann wird es passieren oder ist es schon, dass einer dieser Risikogruppe infiziert wird und im schlimmsten Fall stirbt. An einer Lungenentzündung. Das ist tragisch für die Angehörigen und vor allem, wenn diese Person geliebt wurde. Da der Fokus derzeit auf den Corona-Viren liegt, wird unweigerlich das Ergebnis sein, dass dies ein Todesfall dieser Pandemie ist. Ob das tatsächlich so ist oder auch andere Gründe dafür in Frage kommen, wird erstens nicht untersucht werden und zweitens spielt es für die weitere Übertragung keine Rolle. Warum? Weil der Virus nach wie vor da ist. Gehe ich als geheilter Infizierter wieder hinaus, nach einer Woche, nach zwei oder drei, bleibe ich dennoch jemand, der den Virus weitergeben kann. Ich brauche nur eine Fläche anfassen, wo dieser sich befindet und der Kreislauf fängt von vorn an. Da wir nicht monatelang isoliert werden können, weiß ich nicht, wie die Verbreitung durch Isolation der nicht schwer Erkrankten und Gesunden aufgehalten werden kann. Wozu soll das führen? Ein totaler Stopp des menschlichen Lebens? Wann löst sich das Ganze auf? Und vor allem wie? Wird die Welle dadurch nicht nur verschoben und bricht dann noch einmal herein?

Selbst wenn ein Impfstoff in den nächsten Wochen entwickelt wird, was illusorisch ist, kann die Risikogruppe dadurch wirklich mehr geschützt werden? Kann man Immunschwachen eine Impfung geben?

Warum geben hierzu die Tagesmedien keine Informationen und dienen der normalen Aufklärung ohne immer wieder subtile Angst auszulösen? Wenn ich ein geheilter Corona-Infizierter bin, kann ich den Virus trotzdem weitertragen? Wenn ja, dann bleibt doch nur der totale Wegschluss. Wir können aber das Leben nicht für ein bis zwei Jahre – angesetzter Mindest-Zeitraum für die Entwicklung eines Impfstoffes – aussetzen.

Und wenn nicht, dann wären die Maßnahmen doch von Anfang normale Hygiene (und für mich gilt u.a. gründliches Händewaschen als normal) und häusliches Auskurieren ausreichend gewesen.

 

 

 

3.       Der Corona-Virus ist bisher nicht mehr und nicht weniger gefährlich als Krebs, Verkehrsunfälle Grippe, Umweltzerstörung und Krieg

 

Um die Auswirkung des Corona-Virus in Relation zu setzen, möchte ich folgende Zahlen aufrufen:

Jährlich sterben:

-          ca. 3000 Tote bei Verkehrsunfällen in Deutschland[4]. Der Auto-Verkehr wird nicht verboten.

-          ca. 25.000 Tote an Grippe[5], – 2017/18; Eine Isolation erfolgt nicht; der Impfstoff ist an die sich ständig ändernden Viren nicht so schnell anzupassen)

-          über 235.000 Todesfälle an Krebs[6] – eine Unzahl von krebserregenden Ursachen wird oder kann nicht eingedämmt werden (Umweltgifte, Verhaltensweisen etc.)

-          ca. 74.000 Tote durch immens erhöhten Alkoholkonsum oder in Kombination mit Tabak verursacht[7] – Alkoholverbote existieren nicht

 

An die jährlichen Todesfälle durch Hungersnot, Verbrechen, Kriege und Umweltkatastrophen weltweit möchte ich gar nicht denken. Jeder einzelner Todesfall ist für seine Angehörigen schmerzlich, wenn nicht gar tragisch. Ich möchte die Gefahr für bestimmte Risikogruppen des Corona-Virus nicht herunterspielen, aber ich möchte, dass eine sachliche Betrachtungsweise passiert und man die Maßnahmen hinsichtlich ihrer Lösungsorientierung kritisch betrachtet. Und die Lösung kann nicht lauten, dass keiner stirbt. Diese gibt es nicht, gab es noch nie. Mit oder ohne Corona.

Das Leben jeglicher Art birgt den Tod seit Jahrmillionen als unabänderliche Tatsache in sich und ist sogar notwendig, wenn wir ehrlich sind. Ob dies durch eine Naturkatastrophe, durch einen Autounfall, eine Krankheit erfolgt oder auf natürliche Weise passiert. Er ist Bestandteil unserer Welt. Natürlich wünschen wir uns alle, dass wir möglichst im hohen Alter ohne Krankheit und Gebrechen friedlich entschlafen. Und in der allgemeinen Vorstellung der westlichen Zivilisation möglichst total fit und ohne Falten. Aber seien wir ehrlich, wie häufig kommt das wirklich vor. Und haben wir – die zivilisierte, industrielle Welt – nicht bisher unglaublich viel Glück gehabt, was das betrifft?

Dennoch müssen wir die Anfälligen schützen und nicht die eventuell Corona-Infizierten, die einen milden Krankheitsverlauf aufweisen werden. Da diese jetzt aber alle aufgrund der Panik untersucht, behandelt, isoliert oder unter klinische Quarantäne gebracht werden, nehmen diese die medizinische Versorgung, die die Risikogruppen bräuchten, weg. Das massenhafte Aufkaufen von Mundschutz ist vollkommen irrational. Da dieser keinen sicheren Virenschutz bietet. Er wurde für den klinischen Bereich entwickelt. Hier fehlt dieser nun. Auch hier wurden durch die Tagespresse und Nachrichten nicht rechtzeitig entsprechenden Informationen gegeben, um das zu verhindern.

 

4.       Die wirkliche Gefahr

 

Von vornherein möchte ich klarstellen, dass ich den Corona-Virus ernstnehme und alle hygienischen Maßnahmen und sinnvollen Einschränkungen sehr bewusst einhalte. Ich mache mir nicht weniger Sorgen um die Gesundheit meiner Lieben als alle anderen auch. Aber die unsachliche Berichterstattung der Medien, dass darauf basierende irrationale Verhalten vieler Menschen und die unklaren Äußerungen der Regierenden, schaffen ganz neue Probleme.

Und diese lösen in mir bei Weitem mehr Angst aus, als die Verbreitung des Corona-Virus. Das Abschaffen sozialer Kontakte, die wirtschaftlichen Konsequenzen für Unternehmer, Freischaffende und ganze Branchen, die Schließung der Grenzen, die Ignoranz anderer weltweit wichtiger Themen wie Klimawandel, Populismus, Rassismus, Überbevölkerung, Flüchtlingskrisen etc. liegen plötzlich komplett brach.

Hamsterkäufe, die die Versorgungslücken im alltäglichen Bereich erst schufen. Aggressionen gegen Lehrer und Verkäufer sind immens hochgegangen. Die polarisierende Aufregung über Maßnahmen von Regierungsseiten, sei dahingestellt, wie sinnvoll diese tatsächlich sind, schuf keine Bedachtsamkeit, keine Solidarität, sondern nur weitere Angst.

Und nun frage ich mich, warum haben Medien und Politik ein derart großes Interesse daran, eine „harmlose“ (Sorry für das Wort) Problematik wie das Corona-Virus – in einer sachlich und im globalen und geschichtlichen Verhältnis betrachtet – so darzustellen, als wäre es die mittelalterliche Pest?

Was steckt wirklich dahinter? Werden wir damit von anderen Punkten abgelenkt? Zum Beispiel:

Die von der AFD/CDU getürkte Ministerpräsidentschaftswahl in Thüringen – erst in aller Munde – ich habe nichts mehr vom weiteren Ausgang gehört? Oder Flüchtlingskrise? Sind jetzt alle untergekommen  und haben Platz gefunden oder schwimmen die alle tot im Mittelmeer?  Oder ist es mal wieder Zeit, dass jemand den Weltretter spielen will, und den benötigten Impfstoff erst herausgibt, wenn richtig viel Panik da ist, damit die Weltretter-Position auch richtig auf den Punkt kommt. Was sich nur lohnt, wenn die Corona-Pandemie als besonders bedrohlich für alle wahrgenommen wird. Wer wird dies sein? Doch nicht wieder Amerika, das gerade den Wahlkampf beginnt. Europa, als einzig kritischen und wirklichen Gegner des Trump´schen Amerika auf dem Gebiet der ethischen Politik, zu schwächen und damit auch Deutschland aus dem Rennen zu ziehen, indem man die Wirtschaft durch Einreiseverbote, Absagen und Schließungen lahm legt? Engländer dürfen übrigens bisher weiter nach Amerika einreisen. Wahrscheinlich sind britische Insulaner weniger ansteckend oder der EU-Austritt hat neue Türen geöffnet.

Oder der Amazon-Konzern. Der trotz Pandemie 100.000 neue Mitarbeiter anstellen will, damit die Flut der Bestellungen durch verängstigte Zuhause bleibende Corona-Vermeider, bewältigt werden kann. Wer verdient oder gewinnt an unserer Angst?

Das sind Spekulationen – ich weiß das. Aber ich finde, es sind immer noch sinnvollere Gedanken, als sich mit der Anschaffung von Unmengen Toilettenpapier zu beschäftigen. Denn das rettet und hilft niemanden.

Die Differenz zwischen den Fakten zur Krankheit und der Kommunikation und der Handlungsweise von Medien und Politik machen mich unsicher. Das Corona-Virus wird unser Land nicht zerstören, sondern das, was wir daraus machen.

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FAZIT: Ja, wir haben eine Gefahr, aber in erster Linie ist das nicht der Corona-Virus!

1.       Bitte lest Nachrichten differenziert und recherchiert wenigstens eine Gegenmeinung, bevor ihr in blinden Aktionismus verfallt.

2.       Lasst uns hinsichtlich des Corona-Virus bitte friedlich und besonnen bleiben. Ziel ist es, gemeinsam sinnvolle Lösungen zu finden, im Kleinen wie im Großen. Es nützt nichts, die Verkäuferin anzuschreien, weil im Regal eine Ware nicht vorhanden ist. Sie ist genauso wenig dafür verantwortlich wie Lehrer, die nicht mehr die Schüler betreuen können.

3.       Aber gleichzeitig sollten wir nicht die kritische Sicht verlieren, welche wirkliche Gefahren für unser ganzes Land, Europa und die Welt tatsächlich existieren. Da geht es nicht um EINE Risikogruppe, sondern um die Zukunft von uns ALLEN.

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